Reisebericht

Marokko

 

Malta

1. Tag

Air Malta Malta

Anreise

2. Tag

Fahrt nach Valletta
Herrliche barocke Gebäude und Kirchen prägen das Stadtbild von Maltas Hauptstadt. Von zahlreichen Aussichtspunkten aus hat man einen hervorragenden Rundblick über weite Teile der Insel, der teilweise bis nach Mdina reicht. Aufgrund ihres kulturellen Reichtums wurde Valletta 1980 als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.

Besichtigung des Grandmaster’s Palace
Das Gebäude, welches im Jahr 1571 errichtet wurde, war lange Zeit der offizielle Aufenthaltsort britischer Gouverneure und ist inzwischen nicht nur der Amtssitz des maltesischen Staatspräsidenten, sondern auch zum Parlamentshaus Maltas erkoren worden. Die prunkvollen Räume des Grand Masters Palace werden für verschiedene Anlässe, in erster Linie aber für Staatsempfänge, genutzt.

Besichtigung der St. John’s Cathedral
Diese prächtige Kirche wurde zwischen 1573 und 1577 während der Herrschaft des Großmeisters Jean de la Cassiere erbaut. Mit seiner Architektur und den Skulpturen ein Kunstwerk des Barock, beeindruckt diese Kirche mit den schönsten Kunstwerken von Mattia Preti und Caravaggio.

Besichtigung der Upper Barrakka Gardens und Saluting Battery
Diese Gärten liegen auf dem erhöhten Bereich des Schutzwalles von St. Pete und St. Paul Bastion. Die Gärten wurden als friedvoller Zufluchtsort zum Zeitvertreib und zur Erholung des Malteserordens in der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt.

3. Tag

Fährfahrt nach Gozo, Dauer ca. 30 Minuten

Besichtigung der Wallfahrtskirche Ta Pinu
Das Heiligtum Madonna ta' Pinu liegt auf der Insel Gozo in Malta und gehört zum Bistum Gozo. Die Arbeiten an der Kirche begannen am 1920, 1932 wurde sie geweiht und bereits am 10. August desselben Jahres durch Papst Pius XI. zur Basilika erhoben. Die im neoromanischen Stil erbaute Kirche beinhaltet im Innenraum 6 Mosaike, Fenster in 76 Farben und zahlreiche Votivgaben. Der Glockenturm hat eine Höhe von 61 Metern. Bis heute gibt es jedes Jahr eine Wallfahrt, die auf eine Marienerscheinung zurückgeht. Am 22. Juli 1883 passierte Karmni Grima, eine Frau aus Għarb, die alte Kapelle, die damals an der Stelle der heutigen Basilika stand. Aus deren Inneren habe sie dabei die Stimme der Mutter Gottes vernommen, die sie aufforderte, drei Ave Maria zu sprechen. Karmni Grima sei der Aufforderung nachgekommen, woraufhin auf wundersame Weise ihre schwer kranke Mutter genesen sei. Im Mai 1990 wurde das Heiligtum von Papst Johannes Paul II. auf seiner Malta-Rundreise besucht. Eine Tafel direkt an der Fassade der Basilika markiert den Beginn eines Kreuzwegs mit lebensgroßen Marmorfiguren, der auf den Hügel ta’ Ghammar führt, wo eine kleine Kapelle und ein Versammlungsplatz in der Form eines griechischen Theaters den Abschluss bilden. Papst Benedikt XVI. widmete dem Marienheiligtum anlässlich seiner Maltareise am 18. April 2010 die Goldene Rose.

Besichtigung der  beeindruckenden Ggantija Tempel.
Die Tempel von Ggantija bei Xaghra auf Gozo gehören zu den ältesten, noch erhaltenen freistehenden Gebäuden der Welt und sind zudem eine der großartigsten Grabungsstätten des Neolithikums. 1980 wurde der Tempelkomplex von der UNESCO daher in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen

Fährfahrt zurück nach Malta, Dauer ca. 30 Minuten

Feuerwerksfestival im Grand Harbour in Valletta
Alljährlich veranstaltet das Tourismusministerium gemeinsam mit dem maltesischen Fremdenverkehrs amt das Internationale Feuerwerksfestival Malta. Am 29. und 30. April 2011 wurden im Grand Harbour bei Valletta pyrotechnische Künste vorgeführt. Vor der Kulisse des gewaltigen Grand Harbour ist dies ein besonders imposantes Ereignis. Malta ist weltweit bekannt für seine Feuerwerkskünste, Feuerwerk in Malta hat eine Jahrhundert alte Tradition. Das Festival wird gegen 21.30 Uhr eröffnet mit einem 15 minütigen Eröffnungsfeuerwerk, gefolgt von verschiedenen pyrotechnischen Unternehmen, die alle im Wettstreit gegeneinander antreten werden. Jeder ist herzlich eingeladen, sich dieses Spektakel live anzusehen. Die beste Sicht hat man von Ta’Liesse / Lascaris Wharf oder oben von den Bastionen Vallettas mit Blick zum Harbour. Das Feuerwerksfestival soll unter anderem an den Beitritt Maltas zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 erinnern.

4. Tag

Fahrt zur Blauen Grotte
Die Blaue Grotte ist eine Höhle in Malta. Sie liegt im Südwesten und ist ausschließlich vom Meer aus erreichbar. Das Höhlensystem besteht aus sechs Sälen, wovon die Blaue Grotte der größte und eindrucksvollste ist. Sie ist ungefähr 90 m lang, 40 m hoch und hat zwei Eingänge. Das Wasser ist sehr klar und schimmert im Sonnenlicht himmelblau.

Fahrt zu der historischen Tempelanlagen Mnajdra
Der Mnajdra Tempel wurde ca. 3550 v. Chr. erbaut und besteht aus einem Doppeltempel mit dem für maltesische Großtempel typischen ahornblattförmigen, fünfteiligen Aufbau und einem älteren Tempel.

Fischmarkt in Marsaxlokk
Der Hafen von Marsaxlokk ist der zweitgrößte Naturhafen der Insel. Vor allem wer auf der Suche nach Luzzus, den bunten Fischerbooten ist, wird hier fündig werden. Noch immer fahren die Fischer mit diesen traditionellen Booten aufs Meer, um ihren Fang zu machen, immer mit der Hoffnung, dass das „wachsame Auge“ am Bug sie beschützen wird.

5. Tag

Absoluter Geheimtipp!!!
Heute geht es kulinarisch weiter, der Koch Claude Camilleri weiht uns in die Geheimnisse seines Gartens und seiner Küche ein und wir kommen in den Genuss eines Mittagessens, welches mit seiner Hilfe zubereitet wurde.

Wer Claude nicht kennt, hat etwas verpasst!
www.palazzosantarosa.com

Stadttour durch die ehemalige Hauptstadt Mdina
Mdina fasziniert seine Besucher vor allem durch die zeitlose Atmosphäre sowie die kulturellen und religiösen Schätze. Aufgrund dessen, dass hier kein Autoverkehr herrscht, wird Mdina auch die „stille Stadt“ genannt. Hier soll der Heilige Paulus gelebt haben, nachdem er im Jahre 60 n. Chr. vor den Inseln Schiffsbruch erlitten hatte.

6. Tag

Abreise

Gereist mit Reiseveranstalter: Maltesisches Fremdenverkehrsamt
Teilnehmerin aus dem Reisebüro: Anja Matar
Die Gruppe bestand aus 19 Personen