Reisebericht

Marokko

 

Marokko - Informations - Reise (Marrakesch, Essaouira, Mogador)

 

1.Tag

Das Marokkanische Fremdenverkehrsamt lud 400 Teilnehmer aus Europa, darunter 40 Teilnehmer aus Deutschland nach Marokko ein, um das Land von seiner schönsten Seite kennen zu lernen.
Gestartet sind wir in Berlin und nach einem Umstieg in Casablanca landeten wir am späten Abend in Marrakesch und wurden gleich von einer Gruppe Gnawa Musiker begrüßt.
Zu kosten gab es marokkanische Kekse und sehr süßen Pfefferminztee.

2. Tag

Abfahrt war um 08:00 Uhr morgens, was in Marokko gern mal 08:20 Uhr heißt.
An diesem Tag galt es den „Kräutergarten von Ourika“ zu entdecken.
In dem Garten gibt es mindestens 50 verschiedene Kräuterarten zu sehen und man lernt bei einem Rundgang, was in Marokko alles aus diesen Kräutern hergestellt wird, wie zum Beispiel: Öle, Seifen, Tee, Kerzen etc.
Darüber hinaus durften wir uns auch die Herstellung von Arganöl (Arganbäume kommen nur in Marokko vor) anschauen.

Marokko  Marokko

Nach einem leckeren Mittagessen ging es endlich nach Marrakesch.
Hier hatten wir nun 4 Stunden Zeit für Entdeckungs- und Shoppingtouren. Es ist nicht schwer sich bei all den verschiedenen orientalischen Düften von Gewürzen und leuchtenden Farben der angebotenen Wolle und Lampen sich im Labyrinth der Gässchen, Treppen, Durchgänge, Gewölbe und Sackgassen zu verlieren und in die faszinierende Welt der Souks einzutauchen.
Mit vielen neuen Eindrücken und einen völlig anderem Bild von Marrakesch als vorgestellt, machten wir uns auf zu einem Themendinner.
Uns wurde in einem tollen Ambiente und leckerem Essen eine marokkanische Hochzeit dargeboten. Zum Glück dauerte diese nicht so lang wie in Wirklichkeit, denn marokkanische Bräute ziehen sich in der Regel 7! Mal um.

3.Tag

In den frühen Morgenstunden machten wir uns erneut nach Marrakesch auf.
Doch zuvor wurden alle 400 Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, denn für uns stand jetzt eine Schatzsuche in der Medina auf dem Plan.
Mit schwarzen Gruppenshirts bei 35 Grad im Schatten und Fragebögen in der Hand stürzten wir uns ins Getümmel. Das sich das nicht als allzu einfach erweisen sollte, stellte sich bald raus. Denn mind. 40 Gruppen hatten sich gleichzeitig auf die Mission gemacht, als 1. im Ziel anzukommen und den Preis abzuräumen.
Nach Beendigung des Spiels hatten wir uns dann alle wieder zum Lunch und zur Siegerehrung im Al Baraka am Platz Jemaa el-Fna (Hauptplatz in Marrakesch) getroffen.
Leider hat meine Gruppe nicht gewonnen, aber ehrlich gesagt, hätte ich auch nicht gewusst, wie ich das riesige Teeset, welches es zu gewinnen gab, neben all meinen privaten Einkäufen nach Hause bekommen hätte.

Marokko  Marokko

Nach einer 3-stündigen Busfahrt hatten wird dann endlich in den frühen Abendstunden die Hafenstadt  Essaouira erreicht.
Begrüßt wurden wir hier von einer sehr kühlen Briese, denn in Essaouira ist es auf Grund der Lage am Atlantik immer 2-3 Grad kühler als in Marrakesch.
Wir bezogen alle unterschiedliche Hotels, darunter auch Riads und nach einem leckeren 3-Gänge-Menü ließen wir den Tag und die neuen Eindrücke bei einem Cocktail auf einer Dachterrasse Revue passieren.

4.Tag
Alle versuchten die letzte freie Zeit am Vormittag noch schnell dazu zu nutzen, um restliche Souvenirs einzukaufen, bevor es dann in das neue Mogador - Resort ging.
Mogador ist ein geplantes Resort, mit verschiedenen Villen, Hotels und Golfplätzen.
Nach einer kurzen Besichtigungstour, lunchten wir bei Regen auf dem neuen Golfplatz.
Ich hatte dann sogar das Vergnügen eine Schnuppergolfstunde mit einem der besten französischen Golfspieler zu bekommen.
Nach einem 2 Stunden Golf-Intensiv-Kurs, weiß ich auch, dass Golf gar nicht so einfach ist wie es aussieht, sondern viel mit Technik und der richtigen Auswahl des Golfschlägers zu tun hat.

Am Abend stand dann zur Krönung ein Gala Dinner in einem extra aufgebauten Zelt am Strand von Essaouira an.
Bei Gnawa Musik und Finger Food genossen wir alle zusammen die letzten Stunden bevor es am nächsten Morgen um 7 Uhr wieder Richtung Flughafen ging.

Teilnehmerin aus dem Reisebüro: Lena Schnabel