Reisebericht

Südafrika – auf einer kurzen Bildungsreise für Sie entdeckt

 

1. Tag
Abflug von Deutschland nach Kapstadt mit South African Airways

Südafrika  Südafrika  Südafrika

2. Tag
Kapstadt und Kap-Halbinsel

Gegen Mittag landeten wir in der Mutterstadt Südafrikas, Kapstadt. Hier wurden wir von unserem Reiseleiter bereits erwartet. Wir fuhren auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt, dem Chapman’s Peak Drive entlang des Atlantischen Ozeans bis zum Cape-of-Good-Hope-Naturreservat. Dieses Naturschutzgebiet bietet eine atemberaubende Küste von 40 km Länge und einige der eindrucksvollsten Beispiele für die Königsprotea sowie die Fynbos-Vegetation. Innerhalb des Naturreservats fuhren wir zunächst zum südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents – zum legendären Kap der Guten Hoffnung, danach ging es weiter zur Kapspitze (Cape Point), ein steil in den Atlantik abfallender Felsen. Zu Fuß gelangten wir zum alten Leuchtturm und gleichzeitig höchsten Aussichtspunkt an der Kapspitze, wo sich uns ein atemberaubendes Panorama eröffnete.
Nach dem Verlassen des Naturreservats besuchten wir den historischen Ort Simon's Town. Die Main Street wurde wegen ihrer zahlreichen schönen Bauten aus dem 19. Jh. zur »Historical Mile« erklärt. Ein weiteres Highlight in Simon's Town sind die mit riesigen Felsblöcken übersäten Buchten von Boulders Beach, in denen sich eine Kolonie seltener Jackass-Pinguine niedergelassen hat - eine der beiden einzigen Kolonien auf dem afrikanischen Festland.
Zum Abendessen kehrten wir ins Restaurant „Gold“ ein. Dort erhielten wir eine praktische Einführung ins Trommeln und speisten danach vorzüglich afrikanisch.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

3. Tag
Kapstadt (Tafelberg) und Fahrt nach Paarl und Stellenbosch

Am Morgen fuhren wir mit der Seilbahn auf den Tafelberg und hatten aus über 1.000 m Höhe eine großartige Aussicht auf Stadt, Meer und das weite Land. Anschließend sahen wir eines der Fußballstadien, indem nicht einmal zwei Monate später einige Spiele der Fußballweltmeisterschaft stattfinden werden. Einen Katzensprung entfernt machten wir Halt an der berühmten Victoria & Alfred Waterfront, wo wir gemütlich einen Kaffee zu uns nahmen. Die V&A Waterfront ist ein großes, vielseitig genutztes Geschäfts- und Vergnügungsviertel am historischen Victoria und Alfred Becken, dem ursprünglichen Hafen von Kapstadt.
Wir fuhren nach Paarl und erlebten eine Führung durch die Keller des Weinguts »Seidelberg«, wo wir eine Weinprobe genossen. In Stellenbosch spazierten wir die berühmte Dorp Street entlang, die Straße mit den meisten zu Nationaldenkmälern erklärten Gebäuden in Südafrika. Im Jonkershoek-Naturreservat wanderten wir eine gute Stunde und hatten beeindruckende Blicke auf die umliegenden Bergketten.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

4. Tag
Von Stellenbosch über Amalienstein nach Oudtshoorn

Nach dem Frühstück verließen wir Stellenbosch und fuhren in Richtung Nord-Osten auf einer der schönsten Reiserouten Südafrikas und gleichzeitig der längsten Weinstraße der Welt, der Route 62, durch die Halbwüstenlandschaft – der Kleinen Karoo –  nach Oudtshoorn. Die wenig befahrene Landstraße schlängelt sich durch die fruchtbaren Täler der Weinregion »Klein Karoo«, vorbei an schroffen Felsmassiven. Immer wieder wurden steile Pässe überwunden, mit spektakulären Ausblicken auf eine weite Landschaft, bis wir kurz hinter Ladysmith die kleine Grundschule Amalienstein erreichen.  Unterstützt wird die Schule seit mehreren Jahren von einem Reiseveranstalter und wir konnten u. a. den von Chamäleon Reisen gesponserten Spielplatz besichtigen. Am Nachmittag erreichten wir schließlich Oudtshoorn, die »Straußenhauptstadt« der Welt. Beim Besuch einer Straußenfarm bekamen wir einen Einblick in die Straußenzucht und deren Bedeutung für die Region.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

 

5. Tag
Von Oudtshoorn über Knysna nach Plettenberg Bay

Nach dem Frühstück verließen wir Oudtshoorn und fuhren über den Outeniqua Pass in Richtung Süden an die Garden Route, oft auch liebevoll »Paradies auf Erden« genannt. Die klassische Garden Route von Mossel Bay bis zur Paul Sauer Brücke ist etwa 300 km lang. Hier erlebten wir schroffe Berge, Steilküsten, einsame weiße Sandstrände, dichte Wälder und idyllische Flüsse und Seen auf engem Raum.
Unser erstes Ziel sollte Knysna sein. Knysna ist besonders wegen seiner Lage an einer Lagune einer der beliebtesten Orte an der Garden Route. Vom Gipfel des Eastern Head sollten wir einen herrlichen Ausblick auf das Meer und die Lagune haben. Doch es kam anders: Ein Anruf erreichte unseren Reiseleiter, es wurden Wale in der Plettenberg Bay gesichtet. Also strichen wir Knysna und fuhren sofort weiter in Richtung Osten in den kleinen Ferienort Plettenberg Bay. Zuerst gewannen wir auf einer geführten Tour durch das Qolweni Township in Plettenberg Bay Einblicke in das tägliche Leben der Xhosa. Danach ging es mit dem Boot auf das offene Meer und wir wurden nicht enttäuscht. Ein Grauwal begrüßte uns. Nach einiger Zeit konnten wir sogar noch auf ein Buckelwalbaby treffen.
Im Robberg Naturreservat unternahmen wir anschließend eine Wanderung. Die Robberg Halbinsel ist ein Naturparadies mit steilen Küsten, Sanddünen und verlassenen Stränden. Die Aussicht auf die Plettenberg-Bucht mit ihren langen traumhaften Stränden ist von hier aus wirklich grandios. Viele Wasser- und Küstenvögel nisten hier und eine große Seehund-Kolonie hat die Halbinsel zu ihrem Wohnzimmer erklärt.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

 

6. Tag
Tsitsikamma-Nationalpark und Addo-Elephant-Nationalpark

Wir brachen früh 05:00 Uhr auf um gegen Mittag den Addo-Elephant-NP zu erreichen. Unterwegs besuchten wir den Tsitsikamma-NP, der mit riesigen Gelbholzbäumen, Lianen, Orchideen und Farnen an einen Urwald erinnert. Hier unternahmen wir eine zweistündige Wanderung entlang der romantisch-rauen Küste und erreichten die berühmte Hängebrücke mit Blick auf eine Delfinschule. Am Nachmittag erreichten wir den Addo-Elephant-NP. Hier unternahmen wir mit dem Bus eine Safari in das mit etwa 300 Dickhäutern am dichtesten besiedelte Elefantenschutzgebiet Afrikas. An den Wasserlöchern lassen sich oft ganze Elefantenherden beobachten, die sich von der heißen südafrikanischen Sonne abkühlen. Wir hatten Glück und trafen eine riesige Elefantenherde inmitten des Parks.
Anschließend lud uns der Besitzer unserer Herberge auf eine Schiffstour ein. Wir bekamen verschiedene Vogelarten erklärt, fuhren entlang der längsten Sanddüne der Welt uns beobachteten den Sonnenuntergang von der Düne aus.
Wir übernachteten in der »Elephant’s Footprint Lodge« außerhalb des südlichen Eingangstores zum Addo-Elephant-NP. Wir erlebten am Abend ein typisch südafrikanisches »Braai«, welches geschmacklich nicht zu übertreffen war.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

7. Tag
Flug nach Johannesburg und Fahrt entlang der Panorama Route

In den frühen Morgenstunden, mit Frühstück im Gepäck, fuhren wir nach Port Elizabeth. Auf dem Weg zum Flughafen kamen wir an einem weiteren Stadion der Fußball-Weltmeisterschaft vorbei. Von Port Elizabeth traten wir unseren Inlandsflug nach Johannesburg an. Die Reise führte entlang der Panorama Route, auf der sich ein landschaftlicher Höhepunkt an den anderen reiht. Zuerst hielten wir kurz an den Mac Mac Wasserfällen und anschließend am God´s Window, welches hinter Dunst verschwand. Normalerweise hätte man einen spektakulärem Blick auf das über 1.000 m tiefer gelegene Lowveld und die bewaldeten Hänge der Drakensberge. Etwa 30 km weiter nördlich besuchten Sie die Bourke‘s Luck Potholes - bizarre, zylinderförmige Felslöcher, die in Millionen von Jahren von Strudeln des Blyde und Treur Flusses in den Stein geschliffen wurden. Begleitet wurden wir dabei immer wieder von den Baboons – den Pavianen. Den Endpunkt der Panorama Route bildet der beeindruckende Blyde River Canyon mit seiner 800 m tiefen Schlucht. Wir spazierten ein Stück am Canyon–Rand entlang und hatten einen herrlichen Blick auf die riesigen Felskuppeln »Three Rondavels«, die mit ihren spitzen bewaldeten Dächern tatsächlich an zu groß geratene Rundhütten erinnern. Das Ziel des Tages war die »Hannah Game Lodge« in der Nähe von Ohrigstad, die inmitten eines privaten Naturreservats liegt und einen Swimmingpool hat.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

8. Tag
Krüger-Nationalpark und KwaMadwala Game Reserve

Es erwartete uns ein voller Tag im afrikanischen Busch des Krüger-NP - und dieser begann mit einem frühen Weckruf. Gegen 5 Uhr fuhren wir zum Paul Krüger Eingangstor, wo wir von offenen Geländewagen abgeholt wurden, um den berühmten Nationalpark hautnah zu erleben. Im Jahr 1898 zum Schutz der Wildtiere im südafrikanischen Busch gegründet, gehört der Krüger-NP mittlerweile zu den größten Nationalparks der Erde. An die 147 Säugetierarten haben hier ihre Heimat, darunter auch die »Big Five« – das sind Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Außer Leopard und Gepard ließen sich alle tiere erspähen. Am Nachmittag verließen wir den Krüger-NP und fuhren in das nahe gelegene KwaMadwala Private Game Reserve. Das 4000 ha große Game Reserve befindet sich etwa 30 km südlich des Krüger-NP. »Kwa Madwala« bedeutet in der Sprache der Swazi so viel wie »Platz des Felsens« – der Name konnte zutreffender nicht sein. Die exklusive »Manyatta Rock Lodge« steht eindrucksvoll an einem Felsenhügel und besteht aus 27 Chalets, die wie Felsen aussehen und wunderbar in das Landschaftsbild eingebettet sind. Jede Unterkunft ist klimatisiert, hat ein privates Deck, eine Freiluft-Dusche mit Blick auf Geckos und bietet einen außergewöhnlichen Blick über die weite Landschaft. Ein in den Felsen gebauter Pool ergänzt die Anlage. Auch am letzten Abend konnten wir uns auf ein tolles Abendessen freuen. Unter freiem Himmel speisten wir verschiedene Fleischspezialitäten, welche frisch gegrillt am Lagerfeuer umso besser schmeckten.

Südafrika  Südafrika  Südafrika

9. Tag
Fahrt vom KwaMadwala Private Game Reserve nach Johannesburg und Abflug

Am Morgen wanderte ein Safariführer inklusive Gewehr bei Fuß mit uns zwei Stunden durch den Busch des Private Game Reserve und zeigte und erklärte uns u. a. nützliche Pflanzen und Insekten. Das Frühstück genossen wir anschließend bei schönem Wetter inmitten des wilden afrikanischen Busches. Dieses Erlebnis sollte der krönende Abschluss einer wundervollen Reise sein.
Im Anschluss fuhren wir zurück direkt zum Flughafen von Johannesburg und flogen zurück nach Frankfurt/M. 

Südafrika  Südafrika  Südafrika

10. Tag
Ankunft zu Hause

 

Gereist mit Reiseveranstalter: Chamäleon Reisen
Teilnehmerin aus dem Reisebüro: Anja Matar
Die Gruppe bestand aus 12 Personen, wie bei Chamäleon Reisen üblich

Keine Angst, für Sie werden dafür 2-3 Wochen eingeplant!